Die Software für die Jugendhilfe.
Von der Aufnahme über die Hilfeplanung bis zur Verselbstständigung: KoJu24 begleitet den gesamten Hilfeverlauf nach §§ 27–35a SGB VIII – lückenlos dokumentiert, prüffähig abgerechnet, mobil im Dienst.
Erziehungshilfen über den gesamten Hilfeverlauf steuern – ohne Zettelwirtschaft.
Ob Heimerziehung, Wohngruppe oder intensive Einzelbetreuung: Der Alltag in der Jugendhilfe verlangt lückenlose Verlaufsdokumentation, koordinierte Hilfeplanung und einen sicher dokumentierten Schutzauftrag – und am Monatsende eine Abrechnung, die jeder Prüfung standhält. KoJu24 bündelt genau das in einer gemeinsamen Datenbasis, auf die jede Rolle passgenau zugreift: Fachkräfte in der Gruppe, Leitung, Verwaltung.
Die größten Zeitfresser – und wie KoJu24 entlastet
Im Alltag stationärer und teilstationärer Jugendhilfe verdichten sich Dokumentation, Dienstplanung und Krisen. Genau hier setzt KoJu24 an.
Berichte kosten Stunden
KoJu24 verdichtet die bereits erfassten Tagesdokumentationen, Übergaben, Termine und Aufgaben zu einem Entwurf – den Sie nur noch prüfen, bei Bedarf per Spracheingabe erweitern und freigeben.
Alles doppelt erfassen
Einmal erfasste Tagesdokumentationen fließen automatisch in den Berichtsentwurf; Ziele und Maßnahmen aus dem Hilfeplan übernehmen Sie per Klick, statt sie abzuschreiben.
Fristen gehen unter
Berichte müssen fristgerecht beim Jugendamt sein: Jede Berichtspflicht hinterlegen Sie als Aufgabe mit Frist – auch wiederkehrend; endende Hilfepläne meldet KoJu24 zusätzlich automatisch mit einstellbarem Vorlauf.
Das Dienstplan-Puzzle
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste verteilen Sie über Schichtvorlagen per Zuweisung; KoJu24 warnt automatisch bei fehlenden Arbeitsverträgen und zeigt vor dem Veröffentlichen je Person Soll-, Ist- und Differenzstunden.
Kurzfristiger Ausfall
Statt Rundruf: Beim Eintragen der Abwesenheit schlägt KoJu24 passende Vertretungen direkt vor und hebt fachlich geeignete Personen hervor; Doppelbelegungen meldet die automatische Kollisionsprüfung sofort, und die Vertretung bestätigt die Anfrage selbst.
Kontakte überall verstreut
Ansprechpartner:innen bei Jugendamt, Schule, Praxis und Familie legen Sie einmal an und ordnen sie dem Kind zu – mit Rolle, Priorität und optionalem Kontaktverbot; wichtige Kontakte erscheinen auf Wunsch automatisch in der Notfallübersicht.
Gespräche und Absprachen
Das Hilfeplangespräch planen Sie als Termin, dokumentieren es samt Teilnehmer:innen, Zeit und Ergebnis und legen offene Punkte anschließend als Aufgaben mit Verantwortlicher und Frist an.
Rückfragen versanden
Statt Rückruf oder E-Mail-Kette schreiben Sie direkt im integrierten, verschlüsselten Chat – einzeln oder in der Gruppe – und teilen eine Doku mit einem Klick ins passende Gespräch (nur im Team und mit zugangsberechtigten Klient:innen).
In der Krise zählt jede Sekunde
Blutgruppe, Diagnosen, Medikamente, Notfallkontakte – auf einen Tipp erzeugt KoJu24 je Kind ein Notfallblatt als PDF: Stammdaten, Blutgruppe und laufende Medikamente immer dabei, dazu die als notfallrelevant markierten Kontakte, Diagnosen und Impfungen – auch auf dem Handy.
Allein mit der Einschätzung
Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ordnen Sie den Fall im Entwicklungsbericht einer abgestuften Gefährdungseinschätzung zu und benennen Prüfer:innen – abschließen und damit sperren kann den Bericht nur eine benannte Prüfer:in.
Wenn die Prüfung kommt
KoJu24 protokolliert lückenlos, wer wann welchen Datensatz angelegt, geändert, gelöscht oder exportiert hat – filterbar nach Suchbegriff, Kategorie und Zeitraum.
Sorge beim Schichtwechsel
Damit nichts untergeht, bündelt KoJu24 für die Schichtübergabe je Kind Anwesenheit, offene Aufgaben, Termine, fällige Medikation und ungelesene Tagesdoku an einem Ort – Gelesenes markieren Sie gesammelt als gesehen.
Fahrdienste und Kilometer
Fahrten zu Arztterminen, Schule und Familie planen Sie als Termin – wiederkehrende Schulfahrten automatisch ohne Ferientage – und erfassen die gefahrene Strecke mit Start- und Zieladresse, Fahrtgrund und Kilometerstand.
Taschengeld und Kasse
Jede Barbewegung buchen Sie je Kind oder Einrichtung mit Beleg, altersabhängige Taschengeldsätze sind hinterlegt, und den Monat schließen Sie unveränderlich ab – die Jugendlichen sehen dabei ihr eigenes Ein-/Ausgabebuch.
Häufige Fragen — Software für die Jugendhilfe
Für welche Leistungen der Jugendhilfe eignet sich KoJu24?
Für die erzieherischen Hilfen nach §§ 27–35a und § 41 SGB VIII – stationär (Heimerziehung, Wohngruppe), teilstationär (Tagesgruppe) und ambulant (SPFH, Erziehungsbeistand, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung). Dokumentation, Hilfe- und Fallmanagement, Berichte, Dienstplanung und Abrechnung inklusive.
Wie hilft KoJu24 beim Schutzauftrag (§ 8a)?
KoJu24 macht Anhaltspunkte früh sichtbar und handhabbar: Beobachtungen halten Sie fortlaufend in der Verlaufsdokumentation fest, im Entwicklungsbericht stufen Sie den Fall strukturiert als „Leistungs-“, „Grau-“ oder „Gefährdungsbereich“ ein – mit eigener Falleinschätzungs-Übersicht. Ein Prüf- und Freigabe-Workflow (Vier-Augen-Prinzip), Aufgaben mit Fristen und feingranulare Sichtrechte sorgen dafür, dass nichts übersehen wird und sensible Informationen geschützt bleiben.
Wie funktioniert die Abrechnung der Fachleistungsstunden?
Erbrachte Leistungen und Fachleistungsstunden (FLS) werden mobil erfasst und prüffähig abgerechnet – inklusive E-Rechnung (ZUGFeRD) und DATEV-Export. Server in Deutschland, DSGVO-konform.
Welche Software eignet sich für die Dokumentation in der Jugendhilfe?
Entscheidend ist, dass Verlaufsdokumentation, Hilfeplanung, Berichte und Abrechnung auf derselben Datenbasis liegen. Sobald die Dokumentation in einem System steht und die Abrechnung in einem zweiten, entsteht doppelte Erfassung – die häufigste Fehlerquelle in der Jugendhilfe. In KoJu24 ist der dokumentierte Verlauf zugleich Grundlage für Entwicklungsbericht, Hilfeplan und Fachleistungsstunde; diktieren lässt sich alles per Spracheingabe.
Eignet sich KoJu24 auch für die ambulante Familienhilfe (SPFH)?
Ja. Die sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 SGB VIII gehört zu den ambulanten Erziehungshilfen und wird in KoJu24 vollständig abgebildet: Termine bei der Familie, mobil erfasste Fachleistungsstunden, Fahrtzeiten und Kilometer mit Grund, Verlaufsdokumentation vor Ort und die Abrechnung gegen die Bewilligung. Für den aufsuchenden Dienst gibt es eine eigene Seite mit den Details.
Lassen sich Dienstplanung und Arbeitszeit mit KoJu24 führen?
Ja, beides liegt im selben System wie die Fallarbeit. Dienst- und Terminplanung, Zeiterfassung nach § 4 ArbZG, Urlaub und Abwesenheiten sowie Vertretungen und Springer-Pool sind eigene Module. Der Vorteil gegenüber getrennten Lösungen: Wer ausfällt, ist genau dort sichtbar, wo die Betreuung geplant wird – und Arbeitszeitnachweise entstehen aus derselben Erfassung, aus der auch die Leistung abgerechnet wird.
Wie läuft die Dienstübergabe zwischen den Schichten?
Über ein eigenes Übergabe-Modul mit Lesebestätigung. Was in der ablösenden Schicht bekannt sein muss, wird strukturiert festgehalten statt auf einem Zettel am Schwarzen Brett – und es ist nachvollziehbar, wer die Übergabe gelesen hat. Das ist besonders dort wichtig, wo eine Beobachtung aus der Nachtschicht am nächsten Morgen eine Rolle spielt.
Was kostet eine Jugendhilfe-Software wie KoJu24?
KoJu24 wird je Nutzer und Monat abgerechnet, nicht je Einrichtung und nicht je Fall: KOJU-KOMPLETT 19,90 €, KOJU-SMART 8,00 € und KOJU-LIGHT 2,00 € netto zzgl. gesetzlicher MwSt. Die drei Lizenzarten werden gemischt, je nachdem welche Rolle jemand hat. Hosting in Deutschland, Updates und Support sind enthalten; eine eigene Server-Infrastruktur ist nicht nötig.
Wie werden Barbetrag und Taschengeld abgerechnet?
Der Barbetrag nach § 39 Abs. 2 SGB VIII läuft als altersabhängige wiederkehrende Kostenart im normalen Rechnungslauf mit. Sie hinterlegen Ihre Taschengeldliste mit den Altersstufen und Sätzen, die für Ihr Bundesland gelten – die Beträge werden nach Landesrecht festgesetzt und jährlich fortgeschrieben, es gibt also bewusst keine bundesweite Voreinstellung. Für den Wechsel in die nächste Altersstufe wählen Sie einmal eine Regel und wenden sie auf alle Fälle gleich an: tagesgenaue Spitzabrechnung, der ganze Geburtstagsmonat zum neuen Satz, eine Stichtagsregel zur Monatsmitte oder Wechsel erst im Folgemonat. Schleswig-Holstein etwa setzt fest, dass der höhere Satz ab Beginn des Geburtstagsmonats gilt – das entspricht der Einstellung „Dieses Intervall". Aufschläge, etwa bei fortgesetztem Schulbesuch, greifen automatisch über die hinterlegte Bildungsstätte. Jede Barbewegung wird je Kind mit Beleg gebucht, der Monat unveränderlich abgeschlossen, und die Jugendlichen sehen ihr eigenes Ein- und Ausgabebuch.
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