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Firmensitz im neuen Glanz

Im ehemaligen „Kaiserlichen Postamt“ befinden sich auf über 400 qm die Büro- und Tagungsräume der Korneffel Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH. Am 26.02.2021 wurde nachfolgender Artikel von Friedhelm Caspari im Flensburger Tageblatt veröffentlicht:

 

Nach Sanierung: Historisches Posthaus nun ein moderner Blickfang 

HUSBY  „Das Haus atmet wieder“, sagt Reiner Korneffel. Der Unternehmer hat 2019 das historische frühere Postgebäude in der Flensburger Straße in Husby erworben und mit sehr hohem Aufwand saniert.

Das Gesamtobjekt erstrahlt in neuem Glanz und erinnert mit dem angebrachten sowie dem Original nachempfundenen Schriftzug „Kaiserliches Postamt“ an die historische Nutzung. „Einen Blickfang im Dorf“ nennt Reiner Korneffel  (57) sehr zutreffend sein jüngstes bauliches Erhaltungsprojekt in Husby

Das um 1900 erbaute und kurz danach als Postamt eröffnete Haus birgt jetzt auf drei Etagen auf mehr als 400 Quadratmetern Fläche die Büros und Tagungsräume der Korneffel Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft, die unter anderem Software für den bundesweiten Sozialbereich entwickelt. Auch sind Christine und Reiner Korneffel im Erziehungs- und Bildungsbereich engagiert, indem das Unternehmer-Ehepaar seit 1993 das Kinderhaus Husby leiten. Von ihnen war das 183 Jahre alte Haus im Dorfkern ebenfalls grundlegend restauriert und ausgebaut worden. Ein weiteres Wohnprojekt für Jugendliche ist die 1996 von Korneffel erworbene und sanierte Alte Schmiede, wenige Schritte vom „Kaiserlichen Postamt“ entfernt.

„Ich finde die Sanierung sehr gelungen“, kommentiert Bürgermeister Hans Christian Matzen das bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossene Bauprojekt. Das frühere Postgebäude hatte Vorläufer-Stationen: Die erste befand sich in einem heute nicht mehr vorhandenen gegenüberliegenden Haus, in dem August Biörnsen residierte.

„Mein Urgroßvater war Uhrmacher und wurde dazu im Oktober 1883 kaiserlicher Postagent“, weiß Jochen Clausen, der Mitglieder der Archivgruppe Husby ist. August Biörnsen arbeitete damals in seinem Wohnhaus. Den Postschalter bediente er von seiner direkt dahinter liegenden Uhrmacherwerkstatt aus. 

Von 1900 bis 1904 bot die Post an anderer Stelle – ebenfalls in der Flensburger Straße – ihre Dienste an. Das geht aus den Chronik-Bänden von Husby hervor. 1904 zog die  „Kaiserliche Post“ als Mieter in das jetzige Haus mit der Nummer 12. In dem Gebäude, das sich in Privatbesitz befand, waren auch mehrere Wohnungen. Das Haus wurde schließlich 1966 an die Deutsche Bundespost verkauft; Eigentümer war danach (ab 1997) die Deutsche Post AG.

In den darauffolgenden Jahren wechselten die Eigentümer mehrfach, was zu diversen Umbauten des Wohn- und Zweckgebäudes führte – ästhetisch gesehen nicht zu seinem Vorteil. Deshalb ist es erfreulich, dass jetzt der Ursprungszustand wieder hergestellt wurde.

Quelle: https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt 

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